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Die Produktion eines Bären

Bild: Materialien zur Bärenfertigung

Aus diesen Materialien und mit diesen Werkzeugen mache ich meine CODI-Bären – für uns, für Freunde und Bekannte. Ich will hier nur einen kurzen Überblick geben; genaue Bastelanleitungen finden sich in den zahlreichen im Handel erhältlichen oder in öffentlichen Bibliotheken ausleihbaren Bärenbüchern.

Beginnen wir mit dem Wichtigsten – und Teuersten –, dem Fell. Wir sehen es auf der rechten Bildseite. Es besteht aus Mohair, das aus dem Fell der Angoraziege gewonnen wird.

Das Weiße daneben ist Bastelwatte, mit der der Bär mit den schräg darunter liegenden Stopfhölzern gestopft wird. Man kann auch die Faser des Kapokbaumes verwenden; früher nahm man Holzwolle.

Links davon sehen Sie die Rückseite eines Fells, auf das die Umrisse der einzelnen Körperteile gezeichnet sind. Diese werden ausgeschnitten, zusammengenäht und, nachdem sie am Körper fixiert wurden, gestopft.

Unterhalb dieses Felles sehen Sie zwei Brummstimmen, die in den Bärenkörper kommen und die, neigt man den Bär vor und zurück, einen Brummton von sich geben.

Neben diesem Fell ist links oben und auf der linken Seite „Pfotenstoff” in den unterschiedlichsten Farben zu sehen, aus denen die Tatzen und die Fußsohlen gemacht werden.

Auf einem dieser Pfotenstoffe und bei den Scheren und der Drahtrolle erkennen Sie Augen in unterschiedlichen Größen und Ausführungen. Die Augen in dem roten Kästchen sind so genannte „Positionieraugen”. Ich benutze sie, um die passende Größe und die richtige Position herauszufinden, bevor ich die „richtigen” Augen endgültig fest mache.

Dazu benutze ich die lange Nadel. Ein Faden wird durch die Ösen der Augen geführt und mit der Nadel durch den gestopften Kopf gezogen und festgemacht. Das fällt in den Fellhaaren nicht auf, außerdem wähle ich natürlich einen Faden mit entsprechender Farbe.

Ebenfalls zum Positionieren – diesmal der Ohren – dienen die langen, „Schwesternnadeln” genannten Stecknadeln mit den weißen Köpfen. Erst wenn die Ohren optimal sitzen, werden sie endgültig angenäht.

Zwischen den Augen und der roten Zange liegen Splinte und Unterlegscheiben in verschiedenen Größen. Mit Hilfe dieser Materialien werden der Kopf und die Gliedmaßen am Körper befestigt. Anstelle der Splinte kann man auch spezielle Schrauben und selbstsichernde Muttern verwenden, wie man sie rechts der beiden Fadenrollen sieht.

Mit dem Stickgarn unten in der Mitte sticke ich die Bärenschnäuzchen und deute an den Tatzen und Füßen die Krallen an.

Alle meine Bären werden von mir hinten im Nacken mit diesem Stoff-Fähnchen versehen, damit ihre Herkunft erkennbar ist.

nur echt mit diesem Fähnchen! 

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© Cornelia Dilger-Endrulat
zuletzt geändert: 18.04.2019
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